Montag, 31. August 2015

Zwar nicht auferstanden ...

aber die Sache Mons. Rogelio Livieres Planos geht doch weiter.

Meditativer Tanz

im Gottesdienst. Die Gemeinde spendet Beifall – der Chronist von Orietur Occidens nicht.

Mitwirkende unserer Freude?

Oft schon habe ich es beklagt: ein großes kirchliches Ereignis, sei es in der Kathedrale, sei es in einer Pfarrkirche, eine Amtseinführung, eine Verabschiedung – während der Messe noch erhalten verschiedenste Leute das Wort, vom Ambo aus, und durchaus nicht nur gläubige Katholiken; sie sprechen «Grußworte».
Stets hat es mich gestört; jetzt wurde mir der geistliche Grund meines Unmuts bewußt. Es geht um mehr als nur darum, daß Gottesdienst nicht langweilen darf («Grußworte sind eine milde Form der Christenverfolgung», hörte ich einmal einen einschlägig erfahrenen protestantischen Pastor sagen).
«Nicht daß wir über euren Glauben herrschen, sondern wir sind Mitwirkende eurer Freude», schreibt der heilige Paulus (II. Cor. 1, 24). Die Freude, um die es in der Kirche, in der Liturgie geht, ist die Freude an der Begegnung mit dem Herrn.
Wenn deren Erleben, wenn diese Freude gestört wird durch rein weltliche Belanglosigkeiten, wir diese über uns ergehen lassen müssen, bevor wir den Segen empfangen, so handeln die Verantwortlichen als Beherrscher unseres Glaubens, unseres Gottesdienstes und eben nicht als Mitwirkende unserer Freude.

Der große Unbekannte in der Pfarrei

Wieder habe ich jetzt erlebt, was ich anderswoher, aus früherer Zeit schon kenne: jahrelang habe ich eine Pfarrkirche frequentiert, teilgenommen am Gottesdienst, Gemeindeveranstaltungen besucht, ich habe Menschen kennengelernt vom Pfarrer oder Propst bis zu Mitlaien. Und dann bin ich bei einem großen Gemeindeereignis dabei, und es erhält jemand das Wort, den ich noch nie gesehen habe.
Es ist der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates.

Samstag, 29. August 2015

Mittwoch, 12. August 2015

„Wegrollvorgänge“ und „Stuttgart 21“

Ein „Wegrollvorgang“: ein Zug im Bahnhof kommt unbeabsichtigt, von sich aus ins Rollen – meistens zwar folgenlos, nichtsdestoweniger unfallträchtig.
Seit 2003 hat es (nach einer nicht ganz vollständigen Zählung) 29 solcher Wegrollvorgänge auf den Gleisen der Deutschen Bahn gegeben, davon 22 auf dem Kölner Hauptbahnhof; sieben Menschen wurden dabei verletzt. Der Grund: die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung erlaubt eine Gleisneigung von höchstens 2,5 ‰ (§ 7), was angesichts der Konstruktion moderner Züge schon bedenklich ist; der Kölner Hauptbahnhof aber hat Gleise mit Neigungen von 3,6 – 6,8 ‰.
Die Gleisneigung auf dem Bahnhof „Stuttgart 21“, der gerade in Bau ist, beträgt mehr als 15 ‰.

Samstag, 8. August 2015

Stimme und leuchtende Wolke wegrationalisiert

Bemerkenswertes zum Tagesgebet an Verklärung des Herrn.