Montag, 23. Mai 2016

Nicht nur für Bierbrauer, für die gesamte mittelständische Wirtschaft gilt es

– das, was wir jüngst über mittelständische Betriebe und TTIP gesagt haben: Martina Römmelt-Fella vom „Bundesverband Mittelständische Wirtschaft“ sagt ganz ähnliches (und im Détail kenntnisreicher).

Wem singt die Kirche im Gottesdienst?

Eine Mozartmesse zu Pfingsten – gut gemeint, gut gemacht, nur ...
Der Chronist von Orietur Occidens berichtet.

Samstag, 14. Mai 2016

Die göttliche Dreifaltigkeit erklärt...

... von Leo dem Großen.

Pfingsten - das energ(et)ische Fest

Beitrag zum Fest.

Würde Papst Franziskus Frauen zum Diakonat zulassen?

«Papst würde Frauen zum Diakonat zulassen», schlagzeilt n-tv. Würde er?
Es stimmt, daß er eine Kommission einsetzen will, die sich der Frage solch einer Möglichkeit widmet. Allerdings: Papst Franziskus weiß, daß es in der alten Kirche Diakonissen gegeben hat; und er weiß, und er sagt deutlich – Sandro Magister („Francesco e le donne“) berichtet ausführlich darüber –, daß solche Diakonissen nicht dasselbe waren wie Diakone.
Solche Diakonissen gab es in der alte Kirche, und in Ostkirchen gibt es sie immer noch; wie wir es erörtert haben („Der Diakonat von Frauen“; in: Die Argumentation für die «Frauenordination»“), entspricht der Sicht des Papstes. Es gab und gibt sie also; und selbstverständlich konnten sie nicht und können sie nicht dieselben Funktionen ausüben wie die Diakone des sakramentalen Diakonats, sie können nicht das Evangelium vortragen noch predigen noch die Kommunion austeilen.
Natürlich könnten solche Diakonissen oder Diakoninnen auch in der lateinischen Kirche eingeführt werden; nur: wären die Befürworter des «Diakonats der Frau» damit zufrieden?

Dienstag, 10. Mai 2016

Bierbrauer im XXI. Jahrhundert

Propaganda besonderer Art von Seiten der Bundeskanzlerin für TTIP wird analysiert vom Chronisten von Orietur Occidens.

Samstag, 7. Mai 2016

Lob der Grauzone

Das Grundsatzprogramm, das jetzt eine in etlichen bundesdeutschen Landtagen vertretene Partei verabschiedet hat, das gegen den Islam gerichtete Einschränkungen der vom Grundgesetz gewährleisteten Religionsfreiheit (Art. 4) fordert, gibt dem Chronisten von Orietur Occidens Anlaß, die christliche Haltung dem Islam gegenüber zu darzulegen.

Donnerstag, 5. Mai 2016

Christi Himmelfahrt

Was ist der Sinn der Himmelfahrt Christi? 

Antwort Papst Leos des Großen

Samstag, 30. April 2016

Kinderbetreuung auf den Spuren der DDR

In der DDR gab es Wochenkrippen, die Bundesrepublik ist fortgeschritten auf dem Weg dorthin. In Schwerin gibt es bereits für Mitarbeiter eines Krankenhauses zwar noch keine Krippen, wohl aber zwei «Kitas» (Kindertagesstätten), die täglich 24 Stunden arbeiten.
Nun wollen Polizei und Universität auch in Rostock eine solche aufmachen. Das Vorhaben wird vom Innenminister (CDU) unterstützt. Allerdings blockiert es noch der städtische Sozialsenator (Die Linke), weil durch solche ein Betreuungsangebot das Familienleben beeinträchtigt wird.

Freitag, 22. April 2016

Ostern konkret

Was uns die Auferstehung Christi bringt, ist hier zu lesen.

Samstag, 16. April 2016

Amoris laetitia

Große Sorgen hat es manchem bereitet, was letztendlich aus den Bischofssynoden zum Thema von Ehe und Familie hervorgehen könnte; und nun: das Ergebnis ist Amoris laetitia, ein Schreiben des Papstes, das begründete Anerkennung findet, solchen Befürchtungen Hohn spricht. Es ist ein pastorales Schreiben, kein offizielles – das zeigt sich schon daran, daß der Originaltext, der verbindlich wäre, vom Vatikan nicht einmal ins Netz gestellt wurde; es finden sich nur etliche Übersetzungen. Daß es kein kirchenrechtlicher Erlaß ist, schreibt der Papst selber (Art. 300); daß es auch keinen lehramtlichen Charakter hat, hat Raymond Leo Kardinal Burke (Amoris laetitia non è magistero, lo dice papa Francesco) aufgezeigt.
Nur, leider, es gibt sehr deutsche Sorgen. Nein, nicht im Sinne der mythischen Deutschen Angst, sondern Sorgen aus der Erfahrung mit einigen Winkeln der Kirche in Deutschland.
Wenn jemand, der geschieden ist, eine neue Verbindung eingehen will: «Wir machen da einen Gottesdienst, bei dem von den Gästen niemand merkt, daß es keine richtige Trauung ist» – das ist kein Phantasma, sondern tatsächliches Verfahren eines Priesters in diesem Land; und das ist schwerlich ein Einzelfall. Und angesichts solch einer Denkweise ist das Unbehagen an einer kleinen Fußnote (351) in dem umfangreichen Schreiben des Papstes sehr verständlich:
„In gewissen Fällen könnte es auch die Hilfe der Sakramente sein. Deshalb »erinnere ich [die Priester] daran, dass der Beichtstuhl keine Folterkammer sein darf, sondern ein Ort der Barmherzigkeit des Herrn« (Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium [14. November 2013], 44: AAS 105 [2013], S. 1038). Gleichermaßen betone ich, dass die Eucharistie »nicht eine Belohnung für die Vollkommenen, sondern ein großzügiges Heilmittel und eine Nahrung für die Schwache« ist (ebd., 47: AAS 105 [2013], S. 1039).
Und Unbehagen bereitet es hierzulande auch, jenen Mißverständnis begünstigenden Artikel 84 der Relatio finalis der Bischofssynode vom Papst zitiert zu finden (Art. 299): „Ich nehme die Bedenken vieler Synodenväter auf, die darauf hinweisen wollten, dass ...“ – während Papst Johannes Paul II. in Familiaris Consortio (Art. 84) Geschiedenen gegenüber, die eine neue Verbindung eingegangen sind, eine freundlich einladende Haltung zeigte, um ihnen den Weg zur Umkehr zu erleichtern, scheinen in dem Artikel der Synode, wie bereits dargelegt, Möglichkeiten in den Blick genommen zu werden, die Abwendung vom Gebot des Evangeliums und damit von der Kirche zu übertünchen.
Solche Deutungen mögen dem Papst in Rom sehr ferne liegen – wenn er den Katechismus der Katholischen Kirche zitiert (Art. 302): „»Die Anrechenbarkeit einer Tat und die Verantwortung für sie können durch Unkenntnis ... vermindert, ja sogar aufgehoben sein« (Nr. 1735)“, so schwingt darin die selbstverständliche Verpflichtung des beichtehörenden Priesters mit, dieser Unkenntnis ein Ende zu setzen.
In Deutschland aber sind diese Deutungen sehr gegenwärtig. „Das Wichtigste am ganzen Papier ist, dass die offensichtliche Diskrepanz zwischen dem Handeln der Gläubigen in Fragen der Ehe, Partnerschaft und Sexualität und der kirchlichen Lehrverkündigung durch diesen Text abgemildert und verändert wird“, zitiert dpa den Präsidenten des ZdK, Thomas Sternberg. Demnach wünscht er offenkundig eine Anpassung der Lehrverkündigung an das „Handeln der Gläubigen“ – menschliches Handeln abrogierte demnach Gottes Gebot. „Auch Partnerschaften [so fährt dpa in indirekter Rede fort], die nach zerbrochenen Ehen entstanden sind, sei der Weg in die volle Kirchengemeinschaft demnach nicht verschlossen.“

Oft habe ich mit Menschen zu arbeiten, die geschieden in einer neuen Verbindung leben, darunter auch gläubige Christen. Noch einmal sei wiederholt: jede «wirkliche Möglichkeit ..., Menschen, die sich nach einer Ehescheidung in eine neue Lebensgemeinschaft geflüchtet haben, einen Weg – welchen auch immer – zu eröffnen, vor dem Richterstuhl Christi zu bestehen», wäre willkommen.
Wenn aber „Nächstenliebe“ oder „Barmherzigkeit“ für manche wichtigen Personen in der Kirche in Deutschland heißt, den Menschen zu ermöglichen, mit den Sakramenten der Kirche versehen den Weg zur Hölle zu finden, so kann das doch schwerlich die Sicht des Papstes sein.

Samstag, 9. April 2016

Katholische Entdeckung im (ehem.) calvinistischen Holland

Die Wiege des christlichen Holland (im engeren Sinn des Wortes) steht in Egmond. Aufgestellt hat sie der heilige Adelbert

Übrigens hat hier der normale Glaube sogar die Reformation überlebt. 

Mittwoch, 30. März 2016

Das II. Vaticanum und die zwei Usus des Römischen Ritus

Was so mancher eigentlich schon wußte, aber kaum zu denken wagte:
Der Chronist von Orietur Occidens vergleicht Schilderungen der beiden Formen.

Mittwoch, 23. März 2016

Sind AfD und Christentum vereinbar? (iterum)

Mit Hans-Olaf Henkels Abgang aus der AfD schien es mir, als hätte zumindest ein böser Geist die Partei verlassen (daß es deren andere in dieser Partei gibt, ist freilich nichts neues). Und nun lese ich, daß der frühere tschechische Ministerpräsident und Präsident Václav Klaus, der für neoliberale Reformen stand und der einer Parteispendenaffäre wegen als Ministerpräsident zurücktreten mußte, der AfD als Wahlhelfer diente. Nebenbei erfahre ich noch, daß Beatrix v. Storch, die gelegentlich als Christin gehandelt wird, der Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft angehört.
Friedrich August v. Hayek war mit seiner Clique, der Mont Pelerin Society, einer der Begründer des Neoliberalismus. Neoliberalismus: das heißt antisozial verschärfter Wirtschaftsliberalismus. Der Wirtschaftsliberalismus, entstanden im Kreis um David Hume, einer Keimzelle des modernen Atheismus, ist – «Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon» (Matth. 6, 24; Luc. 16, 13) – Götzendienst.
Nein, auch dieser böse Geist hat die AfD nicht verlassen.

Montag, 21. März 2016

Fest des heiligen Joseph

Schon das Gloria einer doch sehr gebrauchten Choralmesse reicht aus ...
Der Chronist von Orietur Occidens berichtet.

Montag, 14. März 2016

Sind AfD und Christentum vereinbar?

Familie, Gender, Abtreibung – ein Mitglied der Partei meinte, so wurde mir kürzlich hinterbracht, vertrete den katholischen Standpunkt wie keine andere Partei.
Im Détail mag es da Übereinstimmungen geben; aber im Ganzen sehe ich anderes:
Schon im Blick auf die Familie – Frau Petrys Meinung zur Kleinstkinderkasernierung habe ich ja längst schon moniert: Das gar nicht so andere Gesicht der AfD.
Und daß ein Christ (Ex. 22,20; 23,9; Deut. 10,19), ein Katholik („kath’ hólon“) Ausländer und damit auch Flüchtlinge nicht ablehnen kann, ist klar. Die AfD aber will das Grundgesetz ändern, um Flüchtlinge außen vor zu halten.
Nun wurde auch (von einer Quelle, die man nicht gerne nutzt, die aber in diesem Fall auch von seriöseren Medien zitiert wird) aus dem Entwurf für das neue Parteiprogramm der AfD veröffentlicht, daß die AfD die Beschneidung muslimischer und jüdischer Jungen verbieten will, ebenso das Schächten für Muslimîn und für Juden.
Daß solche Verbote Juden gegenüber antisemitisch sind, ist früher schon bei Orietur Occidens ausführlich dargelegt worden: Beschneidung – immer noch bekämpft.
Und die AfD findet laut Parteiprogrammentwurf, eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke sei „mindestens übergangsweise“ sinnvoll.

Dankenswerterweise hat vor wenigen Tagen auch die hochgeschätzte Claudia Sperlich ein Positum veröffentlicht, das dieses Thema behandelt: Die Meinung der anderen.

Nachtrag vom 23.III. (Annuntiatori gratias): Im jetzt veröffentlichten Parteiprogrammentwurf sind die antisemitischen Passagen (cum grano salis) gestrichen, damit auch die damit zusammenhängenden antiislamischen Forderungen. Antiislamische Einschränkungen der Religionsfreiheit bleiben allerdings bestehen.

Sonntag, 6. März 2016

Evangelium und Katholikentag

In den Vermeldungen zum Ende der Sonntags erfahren wir es vom Diakon: Der 100. Deutsche Katholikentag in Leipzig steht unter dem Leitwort „Seht, da ist der Mensch“; und unter diesem Leitwort stünden all seine Veranstaltungen. Das heißt, der Mensch stehe ganz im Mittelpunkt.
Welcher Mensch das ist, der da im Mittelpunkt steht, sagt er nicht; es klingt so, als sei es der Mensch an sich.
Diese Verkehrung des Evangelientextes (Joh. 19,5) ist nicht die Idee des Diakons – im Netzauftritt des Katholikentags zeigt, daß sie gewollt ist.
Siehe auch: Der Katholikentag und die Schrift

Samstag, 27. Februar 2016

Anderthalb Lustra nach der Bankenkrise

«boomt» die Wirtschaft in Irland – und was die Menschen dort erleben, erinnert an ein Gleichnis der Bibel.
Der Chronist von Orietur Occidens weist es auf.

Samstag, 20. Februar 2016

Ewig leben oder gehorchen?

Zwei bis drei Beobachtungen zu den deutsche liturgischen Texten am zweiten Fastensonntag (C).