Ein Kirchenvolksbegehren für die Anerkennung des II. Vaticanum läuft durchs Netz; Stanislaus zitiert einen recht unverfrorenen Kommentar zu diesem Thema.
Wenn ich nun die Impertinenz sehe, mit der sich im Kleingedruckten dieses Kirchenvolksbegehren auch gegen den Papst wendet, gefällt mir die Unverfrorenheit jenes Kommentars entschieden besser.
Dienstag, 10. Februar 2009
Montag, 9. Februar 2009
Alle haben unterschrieben
Sonntag habe ich in meine Pfarrkirche (sie ist ohne jedweden traditionalistischen Einschlag) Unterschriftenlisten mitgebracht. Beim Kirchenkaffee haben alle unterschrieben, alle anwesenden erwachsenen Katholiken.
Kehrtwende?
Der Papst habe eine Kehrtwende gemacht, laß ich nun, bezogen auf die Verlautbarung des Staatssekretariats.
Wieder eine Lüge. Glaubt jemand, der Papst wäre vorher bereit gewesen, Bischof Williamson eine Funktion in der Kirche anzuvertrauen, solange der keine öffentliche Kehrtwende gemacht hat?
Auch die Piusbruderschaft hat ihn ja kaltgestellt – einen Bischof, der zur Diakonenweihe gebeten worden war, wieder auszuladen, und das öffentlich-demonstrativ, wie es das Seminar in Zaitzkofen nun getan hat, das ist nicht alltäglich in der Kirche.
Wieder eine Lüge. Glaubt jemand, der Papst wäre vorher bereit gewesen, Bischof Williamson eine Funktion in der Kirche anzuvertrauen, solange der keine öffentliche Kehrtwende gemacht hat?
Auch die Piusbruderschaft hat ihn ja kaltgestellt – einen Bischof, der zur Diakonenweihe gebeten worden war, wieder auszuladen, und das öffentlich-demonstrativ, wie es das Seminar in Zaitzkofen nun getan hat, das ist nicht alltäglich in der Kirche.
Freitag, 6. Februar 2009
Donnerstag, 5. Februar 2009
Schützenhilfe aus der Ökumene
Diese Gedanken eines Anglikanischen Priesters zur Hatz auf Papst Benedikt sind angenehm klar.
Mittwoch, 4. Februar 2009
Die wilde Jagd geht weiter
Heute ist zu erfahren: die Bundeskanzlerin fordert vom Papst, das zu tun, was er schon vor einer Woche getan hat.
Die Stellungnahme des Vatikans finden ist hier zu finden.
Die Stellungnahme des Vatikans finden ist hier zu finden.
Dienstag, 3. Februar 2009
Was mich erschreckt
ist nicht, daß die Horden der Medien über den Papst herfallen – das haben sie schon lange immer wieder getan und das werden sie weiterhin immer wieder tun.
Was mich erschreckt, ist vielmehr, wie deutsche Bischöfe, bis hinauf zum Erzbischof, zum Kardinal, dabei mitmachen, die Falschinformationen der Presse übernehmen.
Wer wissen will, was wirklich geschehen ist, warum es geschehen ist, kann sich an vielen Stellen informieren, zum Beispiel beim Chronisten.
Was mich erschreckt, ist vielmehr, wie deutsche Bischöfe, bis hinauf zum Erzbischof, zum Kardinal, dabei mitmachen, die Falschinformationen der Presse übernehmen.
Wer wissen will, was wirklich geschehen ist, warum es geschehen ist, kann sich an vielen Stellen informieren, zum Beispiel beim Chronisten.
Freitag, 30. Januar 2009
Dienstag, 27. Januar 2009
Samstag, 24. Januar 2009
Dienstag, 20. Januar 2009
Wie wird man seine Milliarden los?
Folter
Nun hat es eine Frau aus dem Pentagon ganz offiziell zugegeben: in Guantanamo wurde gefoltert.
Folter ist ganz uneingeschränkt ein Übel für den Rechtsstaat. Dennoch soll das, was von dort berichtet worden ist, näher betrachtet werden.
Der Häftling, von dem sie redet, sei «durch einen Militärhund eingeschüchtert worden», er «sei an 48 von 54 Tagen jeweils 18 bis 20 Stunden verhört worden».
Das ist klassische Folter: Ängstigung und körperliche Mißhandlung.
«Er sei gezwungen worden, nackt vor einer weiblichen Ermittlerin zu stehen», «ihm sei ein BH angezogen und ein Tangaslip über den Kopf gezogen worden»; er sei «an der Hundeleine durch den Raum geführt worden».
Hier richtet sich die Folter nicht mehr gegen die körperliche Unversehrtheit, sondern gegen die Menschenwürde, gegen die sexuelle Integrität, gegen das nomen humanum – man beachte, daß für den Orientalen viel mehr noch als für den Westler der Hund die Würdelosigkeit verkörpert.
Das hätte man auch im Mittelalter wohl nicht mehr als statthaft betrachtet.
«Seine Mutter und seine Schwester hätten die Militärs als Huren beschimpft.» Hier wurde also auch die Ehre unbeteiligter Menschen angegriffen.
Es hat hier demnach ein Maß des Angriffs auf die Menschenwürde gegeben, das noch weit hinausgeht über das, was gemeinhin Folter genannt wird.
Folter ist ganz uneingeschränkt ein Übel für den Rechtsstaat. Dennoch soll das, was von dort berichtet worden ist, näher betrachtet werden.
Der Häftling, von dem sie redet, sei «durch einen Militärhund eingeschüchtert worden», er «sei an 48 von 54 Tagen jeweils 18 bis 20 Stunden verhört worden».
Das ist klassische Folter: Ängstigung und körperliche Mißhandlung.
«Er sei gezwungen worden, nackt vor einer weiblichen Ermittlerin zu stehen», «ihm sei ein BH angezogen und ein Tangaslip über den Kopf gezogen worden»; er sei «an der Hundeleine durch den Raum geführt worden».
Hier richtet sich die Folter nicht mehr gegen die körperliche Unversehrtheit, sondern gegen die Menschenwürde, gegen die sexuelle Integrität, gegen das nomen humanum – man beachte, daß für den Orientalen viel mehr noch als für den Westler der Hund die Würdelosigkeit verkörpert.
Das hätte man auch im Mittelalter wohl nicht mehr als statthaft betrachtet.
«Seine Mutter und seine Schwester hätten die Militärs als Huren beschimpft.» Hier wurde also auch die Ehre unbeteiligter Menschen angegriffen.
Es hat hier demnach ein Maß des Angriffs auf die Menschenwürde gegeben, das noch weit hinausgeht über das, was gemeinhin Folter genannt wird.
Mittwoch, 14. Januar 2009
Dienstag, 13. Januar 2009
Einen interessanten Vorschlag, die Liturgiereform weiterzuführen
ganz im Geiste der Konzilsspiritisten, bietet uns, von einem englischen Vikar angeregt, «die wahrheit».
Sonntag, 11. Januar 2009
Samstag, 3. Januar 2009
Pacta sunt servanda – was heißt das?
Der Chronist scheint aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekehrt und erörtert die moralische Frage, die hinter der Entscheidung des ecuadorianischen Präsidenten steht, Zinszahlungen für Staatsschulden nicht zurückzuzahlen.
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