Dienstag, 29. Oktober 2013

Wozu dient die Kirchenmusik?

Eine Fürbitte läßt den Chronisten von Orietur Occidens nachsinnen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Vae victis!

Rache für den Widerstand vor Gericht? – eine brutale Mißachtung des Eigentums in den Zeiten des Marktliberalismus, der das Eigentumsrecht ansonsten so hoch hängt, bemerkt der Chronist von Orietur Occidens.

Samstag, 12. Oktober 2013

Wem gehören die Kinder?


Gerichtsurteile gegen Muslime und Zeugen Jehovas – können katholisch Christen das einfach mit heiliger Schadenfreude zur Kenntnis nehmen? Der Chronist von Orietur Occidens sah das anders.

Sonntag, 6. Oktober 2013

Sollen wir den 7. Oktober feiern?


„Rosenkranzfest“ steht im Kalender. Worum es eigentlich bei diesem Fest geht, ob uns das Unbehagen bereiten soll, darüber schreibt der Chronist von Orietur Occidens.

Viel Schatten und dazwischen etwas Licht


Noch einmal kam ein Referent vom Liturgischen Institut in Trier in unser Großstädtchen, wieder war der Chronist von Orietur Occidens dabei.

Dienstag, 24. September 2013

Wer eigentlich hat den Abschlußgottesdienst für den „Marsch für das Leben“ abgewiesen?

Etwa viereinhalbtausend Menschen nahmen am diesjährigen Marsch für das Leben teil. Den Abschlußgottesdienst wollten sie in einer entsprechend großen Kirche abhalten, dem Berliner Dom. Doch das Domkirchenkollegium verwehrte den Veranstaltern diesen Kirchenraum. Es erklärte: «Nach mehrfachen Debatten hat sich das Domkirchenkollegium gegen eine Abschlussfeier der Aktion „Marsch für das Leben“ am Samstag, den 21.9.2013, im Berliner Dom entschieden.»
Um das recht zu würdigen, muß man auf die Vorsitzende des Kollegiums schauen.

Frau Irmgard Adam-Schwaetzer, FDP-Politikerin, wurde 1987 Staatsministerin im Auswärtigen Amt. Sie besaß eine Eigentumswohnung, die sie vermietete (ich referiere nach dem Spiegel). Im September 1990 kündigte sie ihrem Mieter die Wohnung. Sie wolle, erklärte sie, «aus wirtschaftlichen Gründen» selbst in ihre Eigentumswohnung einziehen und mache deshalb «Eigenbedarf geltend».
Im Januar 1991 wurde Frau Adam-Schwaetzer Bundesministerin für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau (kurz Wohnungsbauministerin genannt). Im selben Monat mußte ihr Mieter ausziehen, nun eine teurere Wohnung beziehen. Wenige Monate stellte er fest, daß Frau Schwaetzer durchaus nicht selber in seine vormalige Wohnung gezogen war, sondern sie verkauft hatte; nun suchte der neue Besitzer einen neuen Mieter. Ihre gesamte Lebensplanung habe sich binnen weniger Monate grundlegend verändert, begründete die Wohnungsbauministerin ihre neue Entscheidung. Die Forderung des vormaligen Mieters, ihm die Umzugskosten zu erstatten, etwa 3000 Mark bittet, wies sie ab.
Ihre Lebensplanung: Im Herbst 1990, erklärte sie, habe sie sich für eine neue Ehe entschieden. Anfang 1991 ließ sich Frau Adam-Schwaetzer, seit 1974 mit Herrn Adam verheiratet, scheiden, seitdem heißt sie nur noch Schwaetzer. Zur gleichen Zeit ließ sich ein Herr Philipp scheiden; beide heirateten einander noch im selben Jahr (im Jahr 2000 trennte sich Frau Schwaetzer wieder von ihm).
Wohlgemerkt: im September 1990 hatte Frau Adam-Schwaetzer ihrem Mieter gekündigt, im Januar 1991 mußte er ausziehen, erzwungen kraft einer juristischen Begründung, die dann aufgrund ihrer geänderten Lebensplanung hinfällig wurde, zu welcher sie sich im Herbst 1990 entschieden hat.
Ich habe mir sagen lassen, der Verkauf einer Wohnung sei leichter, einträglicher, wenn sie nicht vermietet ist.

1994 verlor Frau Schwaetzer ihr Amt als Wohnungsbauministerin. Doch wurde sie 2004 Vorsitzende des Domkirchenkollegiums am Berliner Dom, 2009 für die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Mitglied der Synode der EKD.
Als Vorsitzende des Domkirchenkollegiums nun erläuterte Frau Schwaetzer die Absage für den Abschlußgottesdienst: «Wir sehen es als höchst problematisch an, die ausgesprochen sensiblen und komplexen Themen menschlicher Existenz – wie zum Beispiel einen Schwangerschaftsabbruch oder die Präimplantationsdiagnostik – zum Gegenstand einer Aktion mit dem Namen „Marsch für das Leben“ zu machen.»

Samstag, 21. September 2013

Ein Problem und eine falsche Lösung

Vom Liturgischen Institut in Trier kam ein Referent in Deutschlands Fernen Osten, um über «Risiken und Nebenwirkungen von Liturgie und Kirchenraum» zu sprechen. Der Chronist von Orietur Occidens war dabei.

Donnerstag, 19. September 2013

Biblischer Wegweiser zur Diskussion mit Zeugen Jehovas

So manchem bereitet die Diskussion mit ihnen Vergnügen, manch anderer ist schon mißvergnügt, wenn sie nur auftauchen, aber ganz entgeht ihnen wohl keiner. Und ihre Bibelkenntnis bereitet den meisten Kopfzerbrechen.
So habe ich schon vor etlichen Jahren einen Biblischer Wegweiser zur Diskussion mit ihnen abgefaßt. Damals habe ich das NT nur griechisch zitiert in der Meinung, wer des Griechischen nicht ausreichend mächtig ist, hat zumindest eine Übersetzung zur Hand, in der er nachschlagen kann. Doch ich mußte erfahren, daß ihm das so sehr die Übersicht raubt, das er versucht ist, ganz zu verzichten.
Nun also: leicht verbessert und vor allem mit deutschen Übersetzungen, der Biblische Wegweiser.

Dienstag, 3. September 2013

Hoffen auf Putin

Der US-Präsident hatte erklärt, der Einsatz von Giftgas gegen die Zivilbevölkerung werde das militärische Eingreifen der USA zur Folge haben. Nun schreitet zur Zeit die syrische Armee recht erfolgreich voran gegen die islamistischen Rebellen; wer hat nun ein Interesse, Giftgas einzusetzen, die US-Armee auf den Plan zu rufen?
Haben die Rebellen überhaupt Giftgas zur Verfügung? – jene Rebellen, hinter denen Sa‘udi-Arabien, Qatar und die Türkei stehen?
Was darf man von einem Eingreifen der USA erwarten, was lehren da die Erfahrungen aus Somalien, dem Iraq?
Darf man vielleicht die dringenden Warnungen vom syrisch-orthodoxen Erzbischof in Deutschland, Philoxenus Mattias Nayis, vom chaldäisch-katholischen Bischof Antoine Audo von Aleppo ernstnehmen?
Muß Präsident Asad bestraft werden für das womöglich wirklich menschenrechtswidrige Vorgehen seiner Armee? Muß er bestraft dafür werden von jener Weltmacht, deren Menschenrechtsverständnis sich von Guantanamo bis Abu Ghraib gezeigt hat und sich in der Bombardierung der Zivilbevölkerung in Afghanistan und Pakistan immer wieder zeigt?

Ist es angemessen, daß eine Rebellentruppe – jener politischen Couleur, die in Afghanistan von denselben USA so heftig bekämpft wird –, indem sie durch ihre brutale Kampfführung die Regierung ihrerseits zu Verletzungen der Menschenrechte treibt, vom Ausland den Weg zur Macht geebnet bekommt?

Im Vergleich zu den meisten arabischen Ländern und der Türkei ist Syrien ein Christen gegenüber eher tolerantes Land; ich erinnere mich, wie christliche Reisende berichteten, sie hätten, als sie aus der Türkei kommend syrischen Boden betreten hatten, „die Luft der Freiheit“ gespürt. Ein Rebellenführer aber – unser syrischer Freund hat es gehört – hat erklärt, daß im neuen syrischen Staat Christen politisch keinen Platz mehr haben werden.

Meine irdische Hoffnung für Syrien richtet sich nun auf Herrn Putin.

Donnerstag, 22. August 2013

Marktliberale Duftmarken in christlichen Medien

Im konservativ-protestantischen „Idea-Spektrum“ (Nr.33) ist kürzlich ein Gastkommentar von einem auch aus katholischen Medien bekannten Autoren, Alexander Kissler, erschienen. Er ereifert sich über den linkeren Teil unseres Parteienspektrums.
Es gibt in der Tat Gründe, sich über diese Parteien zu empören – so wie es auch nicht an Gründen mangelt, an den Parteien von der anderen Seite dieses Spektrums Anstoß zu nehmen.
Der Autor spielt, einen ungenannten durchgeknallten Blogger zitierend, feindselig auf einen für Christen in keiner Weise anstößigen Vorschlag einer grünen Politikerin an: ein Tag in der Woche solle in bundesdeutschen Kantinen fleischfrei bleiben (nur warum sagt sie denn nicht: der Freitag?). Und dann, einige Sätze weiter, wünscht er sich „kleine Schutzräume für Person und Gewissen“. Nun gibt es einiges, wo die Wünsche und Maßnahmen von Seiten dieser Parteien mit dem Gewissen zusammenstoßen können, von der Förderung der Abtreibung bis zur Diskriminierung therapiewilliger Homosexueller und ihrer Therapeuten. Doch davon ist in diesem Kommentar nicht die Rede. Stattdessen will er sich gegen „eine Einheitsfront der Regulierer, Eurokraten und Umverteiler“ verteidigen.
Das Wort „Umverteilung“ wird von wirtschaftsliberaler Seite als Kampfbegriff gegen die Solidarität benutzt, also gegen eine zentrale Forderung der christlichen Soziallehre. Und „Regulierer“ bezeichnet Politiker, die sich bemühen, eine ernsthafte Wirtschaftspolitik zu betreiben. Der Begriff „Eurokraten“ ist dazwischen ein Fremdkörper, denn von den Mächtigen der Europäischen Union und der Europäischen Zentralbank wird ja gerade marktliberale Politik forciert.

Es ist derselbe Autor, der sich über Erzbischof Zollitschs Ablehnung der „Alternative für Deutschland“ empörte. Nun ist die Währungspolitik um den „Euro“, die auf die Verschrottung der südlichen Länder Europas abzielt, wirklich verwerflich; ob der Ausstieg aus dem „Euro“ ein gutes Mittel dagegen ist, kann durch moralische Diskussion allein nicht geklärt werden. Doch daß die AfD für Christen nicht erfreulich ist, zeigt sich schon daran, daß zu ihren wichtigsten Unterstützern, bei ihrer Gründung in erster Reihe präsent und prominenter Redner in ihrem Dienst, Hans-Olaf Henkel ist, einst als Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie mächtiger Vorkämpfer des Marktliberalismus.

So scheinen sich christliche Medien einfangen zu lassen vom entfesselten Liberalismus, von – geistlich ausgedrückt – der Mamonolatrie.

Empfehlenswert zu lesen: Das Neue Testament, Matth. 6, 24 = Luc. 16, 13; Col. 3, 5

Mittwoch, 21. August 2013

Ein strafwürdiges Verbrechen

Heute wurde Bradley Manning, Obergefreiter der US-Streitkräfte, wegen Geheimnisverrats zu 35 Jahren Haft verurteilt. Dem Chronisten von Orietur Occidens kommt ein Vergleich in den Sinn.

Dienstag, 20. August 2013

Gedanken zum Bedanken

macht such nach dem Gottesdienst der Chronist von Orietur Occidens.

Freitag, 16. August 2013

Der sich weltanschaulich neutral nennende Staat

ist gegenüber der politisch korrekten Quasi-Religion nicht gerade neutral. Der Chronist von Orietur Occidens stellt gegenüber.

Donnerstag, 8. August 2013

Einem Jugendlichen wird auferlegt, über seine Eltern zu entscheiden

Der Chronist von Orietur Occidens konfrontiert Grundgesetz und real existierenden Rechtsstaat.

Samstag, 3. August 2013

Sorgen nicht nur um die Franziskaner der Immaculata

Die Franziskaner der Immaculata – eine der wenigen ordensartigen Gemeinschaften, die regen Zulauf haben. Gegen sie wendet sich nun ein Dekret der Kurie.
Der Chronist von Orietur Occidens versucht, Überblick zu schaffen.

Dienstag, 30. Juli 2013

Sollen wir auf Wunder warten?


Papst Franziskus hat die Heiligsprechung Papst Johannes’ XXIII. in die Wege geleitet, ohne ein Wunder abwarten zu wollen, wie es dazu eigentlich, nach der Seligsprechung, noch erforderlich ist.
Ein kirchenrechtliches Détail nur? Oder nur der Verzicht auf volkstümliches Beiwerk?

Der Chronist von Orietur Occidens sieht es anders.

Montag, 29. Juli 2013

Mittwoch, 24. Juli 2013

«’s» geistert wieder über die Plakatwände

Was für ein Bild hat die Bundesregierung von jungen Frauen? Der Chronist von Orietur Occidens durchleuchtet es.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Kardinal Lehmann möge endlich das Konzil anerkennen!

Ein Interview des Kardinals mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ zeigt, wie dringlich diese Forderung ist. Lest nach bei Orietur Occidens!