Dienstag, 9. März 2021

Altbackene moderne Theologie als Tragikomödie

„Junge Frauen“ in der Kirche haben einen Fürsprecher gefunden: den (nicht mehr so jungen) Theologen Zulehner, den katholisch.de ausführlich zitiert.
„Junge Frauen“ «hätten immer weniger „gute Gründe“, Teil der Kirche zu sein oder zu bleiben, sagte er im Interview der „Kleinen Zeitung“ (Sonntag) zum Weltfrauentag an diesem Montag.» Bei Licht betrachtet haben sie ebenso gute Gründe wie eh und je und wie alle anderen Menschen auch: in der Kirche ist der Herr zu finden, das heil zu finden.
«Der Theologe Paul Zulehner warnt vor einem Rückzug junger Frauen aus der katholischen Kirche.»
Eigentlich müßte er doch sagen: er «warnt junge Frauen vor einem Rückzug aus der katholischen Kirche.»
Aber liest man seine Worte einmal gegen den Strich, so zeigt sich, daß solch eine Warnung vielleicht gar nicht vonnöten ist:
«Sichtbar werde das Fehlen der jüngeren Frauengeneration in der Kirche auch bei den Mitgliedern der in Deutschland gestarteten Initiative „Maria 2.0“, wo es eher Vertreterinnen „aus der mutigen Konzilsgeneration“ gebe.»
Das heißt, so darf ich hoffen, daß die jungen Frauen, die heute noch in der Kirche sind, wirklich glauben, daß sie in der Kirche den Herrn suchen und mit Ihm auch seine Mutter, und zwar ohne „2.0“.

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