Dienstag, 30. April 2013

Wer kennt das noch nicht?

Wer nennt die «großen Ideologen», die Jesus rein menschlich auffassen wollen: «Intellektuelle ohne Talent, Ethiker ohne Güte»? «Und von Schönheit sprechen wir nicht, denn da begreifen sie gar nichts.» Und was ist mit einem «Spray-Gott» gemeint, was mit einer «Babysitter-Kirche»? Wer es noch nicht weiß, sehe nach.

Freitag, 26. April 2013

Es gibt ihn noch - den Theologenwitz

Was bestellt ein Mystiker aus dem Ruhrgebiet in der Pommesbude? 
Mach mich eins mit alles!

Donnerstag, 25. April 2013

Ein Papst, der solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr




Von einem Theologieprofessor der besonderen Art war kürzlich schon die Rede. Nun ist es ein Titularerzbischof nicht minder besonderer Art, von dem berichtet wird:
Erzbischof Piero Marini, der als päpstlicher Zeremonienmeister von Papst Benedikt aus dringenden Gründen geschaßt wurde, erklärte:
„Man atmet frische Luft. ... Wir haben die Luft sumpfiger Gewässer geatmet und diese hatte einen schlechten Geruch. ... Mit Franziskus sprechen wir über positive Dinge.“
„Es ist notwendig, die Verbindung von Personen gleichen Geschlechts anzuerkennen, weil es viele Paare gibt, die leiden, weil ihre bürgerlichen Rechte nicht anerkannt werden.“

Freitag, 19. April 2013

Ante VIII annos annuntiatum est nobis gaudium magnum



Noch vor einem Jahr feierten wir; nun bleiben Dankbarkeit und Wehmut.
Den Tag nehmen wir zum Anlaß, eine möglichst vollständige Liste der Päpste ins Netz zu stellen, die zurücktraten.

Donnerstag, 18. April 2013

Wäre es nicht fatal, so wäre es lächerlich


Eine tödliche Kapriole des Datenschutzes schildert der Chronist von Orietur Occidens.

Kinderkrippen schädigen das Gehirn


Grundsätzlich bin ich ja gegen die «Neuromythologie» (Felix Hasler), doch wenn die Gehirnphysiologie die Schädigung von Nervenzellen des Gehirns durch Kinderkrippen aufzeigt, so weiß ich sie an solcher Stelle doch zu schätzen.

Dienstag, 16. April 2013

«Zum Genuß gehört Beschränkung»


«Seit Jahren Dauergast zahlreicher Kochshows», ist zu lesen. Das schreckt ab; doch da das nur irgendwo eingeschoben steht, hatte ich schon längst angefangen, das Interview zu lesen. Und siehe: Sarah Wiener hat viel zu sagen.

Donnerstag, 11. April 2013

Lukas 6, 39 - politisch korrekt

Kann ein Blinder oder eine Blinde einen Blinden oder eine Blinde führen? Werden nicht beide oder alle drei oder alle vier in eine Grube fallen?

Montag, 8. April 2013

Ideologische Fürbitten

«Eindeutig Zweideutiges» mit dem Copyright des Bistums Trier fand der Chronist von Orietur Occidens.

Donnerstag, 4. April 2013

Alle reden vom neuen Papst – wir jetzt auch



Alle reden über Papst Franciscus. Er wird gelobt, er wird bekrittelt – und das, was die einen bemängeln, ist gerade das, was die anderen loben. Was läßt sich wirklich von ihm sagen?
Eines ganz sicher: er hat das schwere Los, Nachfolger eines großen Vorgängers zu sein.

Doch auch von ihm darf man etwas erhoffen – lest mehr beim Chronisten von Orietur Occidens.

Mittwoch, 27. März 2013

Die Zukunft der Tradition

Mir scheint, der Mann hat recht (zieht es jemand auf Deutsch vor?) (danke, ad Tiliam!)

Montag, 25. März 2013

Neues Jahr (stilo florentino) - neues Heft unserer Heiligen E&E




Irgendwo in einem Blog des sogenannten Dilettanten habe ich ein literarisches Juwel entdeckt und den unüberschaubaren Weiten des Netzes entrissen, es eingesetzt ins neue Heft der Heiligen Ewald & Ewald, wo es nun die Freiheit schildert, die in der Kirche einen Platz hat.
Nichts derartiges war vereinbart, und doch: siehe, die meisten Artikel dieses Heftes handeln von der Freiheit.
Also: das alte Jahr ist nun auch stilo florentino vergangen, das neue Heft feierlich entkorkt; und nun ist es auch zum eigenen Ausdruck ins Netz gestellt. In den nächsten Tagen sollen auch noch einige seiner Artikel auf besonderen Seiten veröffentlicht werden.

Ein längerer Artikel handelt von der Dummheit; er spricht von «politischer Korrektheit» und von den eigenartigen Leistungen hochkarätiger Kommissionen. Und siehe: die Nachrichten des Tages sorgen dafür, daß jener Artikel brennend aktuell ist.
Da ist ein Zeitungsinterview mit einer Frau, die gegen das Wort «Neger» eifert und dabei unwiderstehlich dazu verlockt, ihre Argumentation ein wenig zu durchleuchten.
Da ist der Vatikan, wo der Umstand, daß Deutsch nicht Muttersprache des neuen Papstes ist, dazu genutzt wird, nun auch für päpstliche Dokumente (für andere vatikanische Dokumente war das bereits üblich) in der deutschen Fassung die neue deutsche Rechtschreibung zu verwenden , die natürlich in dem Artikel über die Dummheit gerade ihren rechtmäßigen Platz gefunden hatte.
Viel Freude bei der Lektüre!

Samstag, 16. März 2013

Hoc passionis tempore



Am letzten Montag, abends gegen 9 Uhr, war Neumond. So könnte der neue Mond am Dienstagabend schon kurz zu sehen gewesen sein. So sieht es der islamische Kalender; er setzt den Mittwoch als ersten Tag des neuen Monats an. Doch realistischer ist es wohl, erst am Mittwochabend mit dem Neulicht zu rechnen; so hält es der gregorianische Kalender.
Aber der jetzt anbrechende Sonntag gehört auf jeden Fall schon zum neuen Mondmonat: die Passionszeit hat begonnen.

Donnerstag, 14. März 2013

Salvum fac servum tuum, Deus meus, sperantem in te



Leise Skepsis bei Pro Spe Salutis, kritische Beobachtungen von Laurentio Rhenanio, und auch ich finde mich dabei wieder, wie ich Ihn kritisch beobachte. Aber die Acción Litúrgica zeigt uns ein Zeichen der Hoffnung.

Meine Meinung? Weiterbeten!

Dienstag, 12. März 2013

Gebet zur Papstwahl




Herr Jesus Christus,
du Hirte und Haupt deiner Kirche,
wir bitten dich,
steh deinen Dienern, den Kardinälen,
die deinen Stellvertreter hier auf Erden wählen,
in all ihrem Tun mit der Kraft deines Segens bei.
Sende ihnen den Heiligen Geist,
daß sie deinen Willen erkennen
und einen würdigen Nachfolger des Petrus,
auf den du deine Kirche gebaut hast, wählen mögen.
Dadurch schenke uns in deiner Güte einen Papst,
der wahrhaft an uns deine Stelle vertritt,
uns entflammt durch seinen Eifer,
uns beschämt durch seinen Wandel,
uns trägt durch seine Liebe,
uns stärkt durch seine Geduld,
uns segnet durch seine Gebete
und weidet durch seine Lehre
und uns reinigt
und läutert zu deinem heiligen Volke
und zum unbefleckten Gottesdienst
im Geist und in der Wahrheit.
Der du lebst und herrschst mit Gott dem Vater
in der Einheit des Heiligen Geistes,
Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

nach Bischof Johann Michael Sailer (1751-1832)

Mittwoch, 30. Januar 2013

Das neue Gotteslob

Eigentlich dachte ich, wir hätten diese Zeiten hinter uns:


Nun ja, die Farbpsychologie sollte nicht vergessen werden...

Montag, 21. Januar 2013

Eine Stiftung unter antisemitischem Patrozinium

Der Vorsitzende der Giordano-Bruno-Stiftung, der einst ein religionsfeindliches «Kinderbuch» geschrieben hat, das in den Geruch des Antisemitismus kam, der aber vom Zentralrat der Juden davon freigesprochen wurde, wuchert nun mit diesem Pfunde.
Ich will mich nicht in innerjüdische Angelegenheiten einmischen, nicht erwägen, ob etwa manche Mitglieder des Zentralrats der Juden gerade so jüdisch sind wie die Mitglieder des Zentralrat der deutschen Katholiken katholisch. Doch der Vorsitzende der Stiftung hat, beschwingt von jenem Freispruch, nun seine antisemitische Neigung in einem Interview offenbar gemacht – der Chronist von Orietur Occidens zeigt es auf.

Wissenschaft und Religion in einer «katholischen Akademie»

Zum zweiten Mal innerhalb eines Biennium werde ich Zeuge eines Vortrags der «katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen», der wenig katholisch ist. «Was glaubt die Wissenschaft und was weiß die Religion?» heißt der Titel. Der Vortrag gehe «von einer philosophischen Analyse der Erkenntnisweisen der Naturwissenschaft und der Religion aus», so heißt es.
Es wird mit offenen Karten gespielt: Dr. Bauberger führt zwar einerseits das «SJ» bei seinem Namen, lehrt andererseits aber unter anderem buddhistische Philosophie und bekennt, daß er vom Buddhismus beeinflußt ist. Und, anerkennenswerterweise, erklärt er klar und deutlich, daß Christentum und Buddhismus völlig verschieden sind, keineswegs irgendwo in irgendwelchem Grunde dasselbe meinen.
Doch sein Ansatz, sein Perspektivenmodell, sieht in empirischer Wissenschaft und Religion nur zwei unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Realität, wobei – oberflächlich wiedergegeben – die empirische Wissenschaft die Realität objektiv zu erfassen hat, die Religion dagegen Erlebnisqualitäten und Wertungen dazutut. Eine objektive Realität, die sich der empirischen Wissenschaft entzieht, aber philosophisch oder theologisch erkennbar ist, hat in diesem System keinen Raum.
Der Referent ist ein aufrichtiger Mann: daß letztlich die Realität des materiellen Kosmos selbst nicht durch die empirische Wissenschaft nachweisbar ist (was ja heißt, daß die Annahme dieser Realität die Philosophie oder Theologie voraussetzt), gibt er auf meine Nachfrage unumwunden zu.
Doch daß in einer Veranstaltung der «katholischen Akademie» ich der einzige bin, der mit katholischen Nachfragen nervt, befremdet mich.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Lobpreis des Römischen Kanons

Weit mehr als zwei Jahre ist es bereits her, daß der ansonsten hochangesehene A. Angenendt einen sonderbaren Text gegen das Motu proprio «Summorum Pontificum» und letztlich gegen den Römischen Kanon veröffentlichte. Es dauerte einige Zeit; dann hatte ich einen Text zur Widerlegung des Angriffs geschrieben. So wichtig sei A. Angenendt in diesem Bereich gar nicht, ich solle lieber einen Artikel primär für den Römischen Kanon schreiben und die Angriffe nur sekundär abhandeln. So geschah es; und ein gutes halbes Jahr nach dem sonderbaren Text von A. Angenendt war mein neuer Text fertig.
Und jetzt erfuhr ich, wieviel Mühe es bereitet, aus einer «Word»-Datei einen gedruckten Artikel zu machen.
Nun ist es geschafft (FKTh 28.4/2012, S. 266-282); ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Und nebenbei freue ich mich, daß dabei zum ersten Mal ein Artikel von Ewald & Ewald in einer renommierten wissenschaftlichen Zeitschrift zitiert wurde: Ulrich Terlindens «Und alle Deine Heiligen» (E&E 4/1999, S. 26-33).