Samstag, 21. Juli 2018

Der Tag der Meßfeier

Der Herr hat «der Kirche ein sichtbares Opfer hinterlassen, durch das jenes blutige, das [nur] einmal am Kreuz zu vollziehen war, gegenwärtig gemacht wird» (Cc. Trid., Sessio XXII, Cap. 1; KKK 1366).
So feiert die Kirche Tag für Tag, vor allem aber an jedem Sonntag, die Messe, die Eucharistiefeier; Qurbana, Opfer nennen die syrischen Christen sie bis heute.

Aber warum am Sonntag? Der Tag des Kreuzesopfers war ja der Freitag.

Und doch ist von Anfang an der Sonntag der hauptsächliche Tag der Meßfeier. Schon in der Apostelgeschichte ist er bezeugt (20, 7); und in der Didaché, jenem Glaubensbuch, das wohl schon aus dem I. Jahrhundert stammt, steht es ausdrücklich, verstärkt durch einen Pleonasmus: «Katà kyriakèn dè Kyríou synachthéntes klásate árton kaì eucharistésate, proexomologesámenoi tà paraptómata hymôn, hópos katharà he thysía hymôn êi – Jeweils am Herrentag [Sonntag] des Herrn kommt zusammen, brecht Brot und dankt, nachdem ihr zuvor eure Sünden gebeichtet habt, damit euer Opfer rein sei» (14).

Der Freitag ist der Tag des Todes Christi. Doch Er ist auferstanden, seinen toten Leib gibt es nicht mehr. Was wir in der Kommunion empfangen, ist der Leib des lebendigen Herrn. Der Seher der Apokalypse sieht ein Lamm wie geschlachtet in der Mitte des Thrones stehen (5, 6), lebendig. Daher ist der natürliche Tag der Meßfeier der Sonntag, an dem Er auferstanden ist.

N.B. Kommunion: auch diese Bezeichnung – koinonía, communicatio (die längere Form des Wortes) – findet sich schon im Neuen Testament, verbunden mit Brotbrechen, jenem urchristlichen Ausdruck für die Meßfeier (Apg 2, 42; I. Cor. 10, 16).

Mittwoch, 11. Juli 2018

Ein Zaun um den Unglauben

Ein bekannter Topos moderner Bibelwissenschaft ist, daß die synoptischen Evangelien erst nach der Zerstörung Jerusalems im Jahre 70 geschrieben worden sein könnten, weil sie von Jesu Vorhersage dieses Ereignisses berichten (Mtth. 24; Mc. 13,1; Lc. 21,5 ff.), welche ein Vaticinium ex eventu sei.
Daß das sachlich nicht gerechtfertigt ist, ist schon von vielen aufgezeigt worden (im Netz etwa aus dem Hollerbusch). Nur: was ist das Motiv für diesen Topos?
Er setzt offenkundig voraus, daß der Glaube der Evangelien unwahr sei, daß es also auch keine echten Prophezeiungen Jesu geben könne. Daß nun glaubensferne Ansichten leichter zu begründen sind, wenn man die Evangelien spät datiert, den zeitlichen Zusammenhang zwischen den Aposteln und den Evangelien aufreißt, leuchtet ein. Aber deshalb auf solch ein schwaches Argument zurückgreifen?
Wenn ein unvoreingenommener nichtchristlicher Wissenschaftler, ein Parse etwa, ein Hindu- oder Shintoist oder auch ein unvoreingenommener Agnostiker die Evangelien studierte, so ginge er wohl nicht von einer echten Prophetie Jesu aus. Doch er sähe: es wurde angezweifelt, ob man dem Kaiser überhaupt Steuern zahlen dürfe (Mtth. 22,17; Lc. 20,22); man verabscheute es, von römischen Soldaten zur Begleitung verpflichtet zu werden (Mtth. 5,41 – angareúein ist ein militärrechtlicher Fachausdruck; vgl. 27,32; Mc. 51,21); einer der Apostel – Simon – war ein Zelot, ein Widerstandskämpfer. Daß es unter diesen Umständen zu einem Aufstand gegen Rom kommen könnte, daß ein solcher mit der Eroberung Jerusalems und der Zerstörung des Heiligtums der jüdischen Nation enden könnte, lag nicht ferne – daran konnte auch ein Mensch ohne prophetische Eingebung denken.
Warum also nicht auch Jesus?
Das rabbinische Judentum hat einen „Zaun um das Gesetz“ errichtet, der die Einhaltung der Gebote dadurch sichern soll, daß sie weit über ihren eigentlichen Inhalt hinaus ausgedehnt werden. So wurde das Verbot, das Böcklein in der Milch seiner Mutter zu kochen (Ex. 23,19; 34,26; Deut. 14,21), so ausgedehnt, daß Fleischiges und Milchiges nicht zugleich bei einer Mahlzeit gegessen werden dürfen.
Ähnlich hält es der Unglaube. Er verbietet, mit echten Prophezeiungen Jesu zu rechnen. Aber um ihn zu schützen, hat man noch einen Zaun um ihn aufgerichtet: es darf nicht einmal angenommen werden, daß Jesus recht naheliegende Voraussagen gemacht haben könnte.

Mittwoch, 4. Juli 2018

Ethologie

oder Verhaltensforschung, durch Konrad Lorenz in Deutschland popularisiert, die tierisches Verhalten beschreibt, wird gerne auch gleichsam als Erklärung für menschliches Verhalten herangezogen (was nicht in jeder Hinsicht, wohl aber verallgemeinert, gleichsam zur Grundlage der Psychologie, zu beanstanden ist).
Nun bin ich beim „Gugeln“ nach einem ganz anderen Text auf einen fast zehn Jahre alten Zeitungsartikel von Helmut Höge „über natürliche und politische Ökonomie“ gestoßen, der auf eine ganz Seite verweist: Ethologie ist oft die Projektion politischer Ideologien auf tierisches Verhalten.

Samstag, 30. Juni 2018

Eine vollkommene barocke Altaranlage

fand in einer oberfränkischen Kleinstadt der Chronist von Orietur Occidens: Grund, sie zu zeigen. ihre Besonderheit zu beschreiben, aber auch Anlaß, einen Kontrast anzumerken.

Wieder in der Kirche der Gottesgebärerin Maria und der heiligen Schmuni

Wieder in der Kirche, von der wir vor mehr als sechs Jahren berichtet haben.
Der Priester: Arbeiterpriester aus der Not heraus – die Gemeinde könnte nicht gut den Unterhalt eines Priesters tragen. Der Chor der Diakonissen: nicht da – er ist anderswo geladen.
Welche Bedeutung hat das für die Liturgie? Keine: Liebe und Einsatz des Priesters und aller Beteiligten trägt die Zelebration der Messe in ihrer unverkürzten Feierlichkeit.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Kulturkritik zum Thema der Buttermilch

Sommer – es bedarf jetzt kühler Getränke in größeren Mengen. Was sich anbietet, ist Buttermilch.
Die Wikipedia lehrt (s.v. Latticello), daß dieses Getränk einerseits in der Bretagne (Laezh-ribod), in Deutschland und Skandinavien, andererseits in Afghanistan und Pakistan beliebt ist. Das armenische Tan wird gelegentlich als gesalzene Buttermilch, meistens aber als Ayran beschrieben. Doch was ich in Armenien an Tan getrunken habe, war leicht gesalzene Buttermilch.
Mir ist es jetzt nach langem wieder gelungen, welche zu bekommen. Als ich ein Kind war, war es einfach: der Milchbauer kam, schellte, man ging herunter mit einem großen Topf und bekam welche. Heute kommt der Milchbauer längst nicht mehr; auf dem Markt ist gelegentlich welche frisch, unverpackt zu bekommen, aber der Transport ist aufwendig. Darum bleibt meistens nur die verpackte aus dem Supermarkt. Doch seit Jahren erhält man sie kaum noch in Papiertüten, stattdessen meistens in Plastikbechern, die mit einer Metallfolie verschlossen sind. Und diese Metallfolie verdirbt den Geschmack.
Aufgefallen ist es mir von Anfang an, als ich solche Buttermilch getrunken habe. Um vor Irrtum sicher zu sein, habe ich, als ich vor langen Jahren einmal Buttermilch der selben Herkunft in beiderlei Verpackung gefunden habe, beide nebeneinander getrunken: der Unterschied ist markant.
Und so stellt sich die Frage, wie es sein kann, daß seit so vielen Jahren Buttermilch meistens in jener Verpackung verkauft wird, die die Qualität verdirbt – wer kauft so etwas?
Und was ist denn mit dem Markt, der angeblich etwas regelt?

Mittwoch, 20. Juni 2018

Die gute Gestalt der Meßfeier

« Für Heilige mag es gleichgültig sein, wie die Messe zelebriert wird; sie wissen: der Herr ist da, sie selber sind da, das genügt.
Doch ich bin kein Heiliger; ich brauche, um die Messe als das zu erleben, was sie wirklich ist, eine gute Weise der Zelebration. »
Vieles zu solch guter Weise der Zelebration findet sich bereits in der Ars Celebrandi, der «Zelebrationsschule von Pfarrer Ulrich Terlinden». « Doch nötig ist auch eine Art von Ars Celebrandi aus Laienhand, denn Laien sehen ständig, was Bischöfe und Priester selten sehen: den Gottesdienst vom Kirchenschiff aus. Es geht darum, den Laien den Weg zur Teilnahme an der Liturgie zu ebnen. »
So hat sich in unserem neuesten Heft zu Ehren der heiligen Ewald & Ewald ein kundiger Laie daran begeben, aus seiner Sicht, das heißt aus der Sicht vom Kirchenschiff aus solche Desiderata zusammengestellt.
Nun seien diese Desiderata noch einmal separat, leicht zugänglich ins Netz gestellt.

Montag, 18. Juni 2018

Feste am 15. Juli

Am 15. Juli häufen sich die kirchlichen Feste: das der Apostelteilung, der Befreiung Jerusalems, der Weihe der Grabeskirche und natürlich auch das des heiligen Kaisers Heinrich (letzteres jedenfalls nach traditionellem außerbambergischen Kalender). 

Freitag, 15. Juni 2018

Ökonomische Segensspendung

Eine besondere Art von Ökonomie ist in einer Vorstadtkirche erfunden worden.
Der Chronist von Orietur Occidens berichtet.

Samstag, 9. Juni 2018

Wozu brauchen wir ein Heimatministerium?

Lange war, sehr kontrovers, von einem Heimatministerium die Rede; und nun gibt es seit Mitte März ein bundesdeutsches «Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat». Doch immer noch wird darüber diskutiert; und immer noch fällt es vielen schwer, von Heimat zu sprechen, ohne den Begriff zu ideologisieren (aus welcher Richtung auch immer).
Wir aber bekennen uns zu unserer Heimat, sei es die westfälische, sei es die niederrheinische, ganz ohne Ideologie.
Und so haben wir uns der Frage gewidmet, wozu wir, ganz unideologisch, ein Heimatministerium brauchen.
Der Chronist von Orietur Occidens gibt die Antwort.

Freitag, 8. Juni 2018

Wie deutsch sind unsere nationalen Rechten?

Ein Photo, das Markus Schreiber bei der AfD-Demonstration in Berlin am 27. Mai 2018 aufgenommen hat, gibt eine Antwort: jedenfalls nicht so deutsch, daß sie die deutsche Orthographie beherrschten. Das Photo zeigt einen Demonstranten, der ein schwarzes Kleidungsstück trägt, darauf in Weiß ein Adler und darunter in Fraktur geschrieben: „Deutschland“.
In Fraktur nun wird „Deutschland“ mit langem S geschrieben; auf seinem Kleidungsstück aber steht es mit rundem S, das in Fraktur nur am Ende des Wortes oder eines Wortteils verwendet werden kann.

Donnerstag, 7. Juni 2018

Drei Arten von Religiosität

Die erste Art ist die additive Religiosität: ein Mensch lebt sein normales Leben, und dazu kommt dann noch die Religion dazu, zu der er sich bekennt.
Die zweite Art ist die selektive Religiosität: ein Mensch sucht sich aus verschiedenen Religionen aus, was ihn anspricht, einiges an Christentum, einiges an Buddhismus, dazu vielleicht noch etwas Schamanismus, etwas indianische Spiritualität (ob diese etwas mit Indianern zu tun hat, ob ein echter Schamane, ein wirklicher Buddhist daran etwas von seiner Religion erkennen könnte, braucht hier nicht zu interessieren).
Diese zwei Arten der Religiosität haben etwas gemein: in beiden ist die Religion ein Konsumgut; sie passen also gut in unsere Konsumgesellschaft. Sie kosten nicht allzuviel Mühe, und mit ihnen läuft man kaum Gefahr, unangenehm aufzufallen, gar ausgegrenzt zu werden. Darum sind sie sehr beliebt, auch in kirchlichen Kreisen. Man kann aus ihnen auch viel Erbauung ziehen; es ist die gleiche Art von Erbauung, die ein guter Roman, ein gutes Theaterstück vermitteln.
Die dritte Art ist die prinzipielle Religiosität: die Religion ist das Grundprinzip des Lebens. Der Mensch mag darüber hinaus andere Interessen, andere Wünsche haben, doch seine Religion ist ihnen übergeordnet. Um welche Entscheidungen es auch immer geht: die Stimme der Religion ist für den in dieser Art religiösen Menschen die entscheidende.
Das kann allerdings sehr mühsam, sehr unangenehm werden, im äußersten Fall bis zum Martyrium; und man droht sich in der Gesellschaft, auch in weiten kirchlichen Kreisen, unbeliebt zu machen, zu isolieren.
Doch wenn es die wahre, die christliche Religion ist, hat diese Religiosität einen Vorteil: sie führt zum Heil.
Und schon in dieser Welt führt sie dazu, daß der Mensch im Einklang mit dem eigenen Wesen ist, wie es Gott geschaffen hat, und daß er seinem Schöpfer verbunden ist.

Montag, 4. Juni 2018

Zur äußeren Feier des Fronleichnamsfestes

haben wir uns auf den Weg nach Altzella gemacht; und es hat sich gelohnt.
Zur Feier war der Bischof erschienen; aber auch ohne ihn wäre es eine würdige Feier gewesen.
Zur Messe hat ein Jugendensemble entsprechende Lieder gesungen, zur Prozession waren es Fronleichnamslieder. Es gab nur eine Station vor dem Schlußsegen am Zelebrationsaltar; aber da wie dort gab es nur eine Evangelienlesung bei der Station, Gesang, Gebet, Segen; keine Ansprachen, keine Berichte über irgendwelche Gemeindeaktivitäten, keinerlei Pastoralpädagogik.
Ich gedenke, nächstes Jahr wieder dorthin zu fahren.

Freitag, 1. Juni 2018

Evaquinatisches Fronleichnam

Wie schon voriges Jahr ist in unserem obersächsischen Großstädtchen die Fronleichnamsfeier auf den nächsten Sonntag verlegt. Doch am Festtag selbst gibt es nun eine Abendmesse in der Propstei. Und sie hat wirklich vieles von Fronleichnam, Texte des heiligen Thomas werden gesungen, in deutscher Übersetzung: Deinem Heiland, deinem Lehrer wird als Sequenz gesungen (nach neuem Usus vor dem Alleluja). Es gibt nach der Messe eine kurze Zeit der Anbetung; vorher werden die ersten Strophen der modernen Fassung von Preise, Zunge gesungen, danach zum sakramentalen Segen als deutsches Tantum ergo die beiden letzten.
Während der Anbetung wird nicht etwa wieder eine Sakramentsandacht gesprochen, sondern von der Orgel das Ave verum gespielt in der Vertonung von Mozart – diese Vertonung ist ja so bekannt, daß man den Text mithören kann, auch wenn er nicht gesungen wird.

Allerdings wird Preise, Zunge nur mit der Ett-Melodie aus dem XIX. Jahrhundert gesungen, was verbunden mit der neuen Textfassung etwas verwirrt. Und Deinem Heiland, deinem Lehrer wird mit keiner der bekannten Melodien gesungen, sondern einer, die es meiner Recherche nach sonst noch in Bayern gibt.

Bei der äußeren Feier des Festes am Sonntag jedoch droht sich das zu wiederholen, was voriges Jahr zu erleben war.
Daß das kein Einzelfall ist, zeigten Berichte aus Berlin.
Aber an diesem Tag ist auch eine Fronleichnamsfeier im Klosterpark Altzella mit dem Bischof angesagt, auf die ich hoffe.

Montag, 28. Mai 2018

Zum Dreifaltigkeitsfest


Quelle: Rheinische Post (Ausgabe Kleve), 25. Mai 2018

Dienstag, 22. Mai 2018

Eine Bereicherung des Festhochamts

in edler Einfachheit (Sacrosanctum Concilium 34) konnte am Pfingstsonntag der Chronist von Orietur Occidens erleben.

Freitag, 18. Mai 2018

Diakoninnen?

Das Testamentum Domini kannte, die syrisch-antiochenische Kirche kennt bis heute Diakoninnen (oder Diakonissen). Nichts könnte die lateinische Kirche daran hindern, ebenso Diakoninnen zu weihen. Natürlich wären diese Frauen keine weiblichen Diakone (→ Der Diakonat von Frauen), natürlich hätten sie nicht die Vollmacht, das Evangelium oder das Exultet zu singen oder die Kommunion auszuteilen. Aber so wie in der syrisch-antiochenischen Kirche – dort dienen sie als Sängerinnen – könnten sie sinnvolle Aufgaben übernehmen.
Dennoch erschiene mir solch eine Weihe gefährlich, nicht der Sache wegen, sondern wegen des drohenden Mißbrauchs.
Das bestätigt ein Interview aus Anlaß des jüngsten Katholikentags mit Bernhard Vogel, dem früheren Katholikentagspräsidenten. «Bei vielen Streitthemen wie der Öffnung der Priesterweihe für Verheiratete und Frauen hat sich die katholische Kirche aber nicht bewegt», wurde da gesagt. Auf diese Bemerkung antwortete er: «In der Tat bedürfen viele der Forderungen, die schon in Essen und in der Synode diskutiert wurden, auch heute noch einer befriedigenden Lösung. ... Bei der Öffnung der Priesterweihe für Frauen halte ich es für realistisch, zu erreichen, dass Frauen zunächst zum Diakonat zugelassen werden.»
Solch einer Haltung Raum zu gewähren hieße, die Kirche auf einen abschüssigen Weg zu weisen.

Erstkommunionfeier

Die Messe wird in guter Form zelebriert, die Lieder sind, wenn auch NGL, doch nicht zu flach, in der Predigt wird manches Treffende gesagt.
Aber ...
Der Chronist von Orietur Occidens berichtet.

Montag, 14. Mai 2018

Rubrik am Sonntag nach Christi Himmelfahrt

Interkommunion, Frauenpriesterweihe, ach was sind das für Probleme, wenn ich im guten alten "Schott" am Sonntag nach Christi Himmelfahrt lese:

Am Freitag nach der Oktav von Christi Himmelfahrt Messe vom Sonntag innerhalb der Oktav mit Gloria, 2. u. 3. Gebete, S. 468ff, Präfation von Christi Himmelfahrt. 

Fällt ein Duplex- oder Semiduplexfest auf diesen Tag, dann Messe vom Fest, das 2. Gebet vom Sonntag in der Oktav, Präfation von Christi Himmelfahrt, wenn das Fest keine eigene Präfation hat. 

Fällt ein Fest Dupl. I. oder II. class. auf den Freitag, dann kein Gedächtnis des Sonntags, wohl aber Präfation von Christi Himmelfahrt.

Issetnichschön?

Mittwoch, 9. Mai 2018

Heute vor 1985 Jahren

wurde das Unmögliche Wirklichkeit: ein Mensch – denn Er war ja auch das –, mit Leib und Seele, nahm seinen Platz ein zur Rechten des Vaters in der Welt – Gott ist Geist – der reinen Geistwesen.

Die Forderung nach einem politisch korrekten Glaubensbekenntnis

Die Krönung der Monarchen war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein geistlicher Akt. Darum hatte der Kaiser, der König dabei ein Glaubensbekenntnis abzulegen. In der säkularen Republik aber ist das außer Gebrauch gekommen.
Nun aber hat bei der Wahl einer badisch-württembergischen Landtagsvizepräsidentin der Landesvorsitzende des größeren Koalitionspartners von der Kandidatin der verbündeten Fraktion ein säkulares, ein politisch korrektes Glaubensbekenntnis eingefordert: er fragte sie, ob sie Homosexualität für eine heilbare Krankheit halte. Weil sie das nicht in ihn befriedigender Klarheit in seinem Sinn beantwortete, riet er von ihrer Wahl ab (worin ihm freilich durchaus nicht alle Abgeordneten seiner Partei folgten); so wurde sie erst im zweiten Wahlgang gewählt.
Dem Grundgesetz nach herrscht in Bundes-Deutschland Freiheit der Wissenschaft (Art. 5 (3)). Von einer Politikerin bei ihrer Wahl in ein Amt ein Glaubensbekenntnis zu einer wissenschaftlichen Sachfrage einzufordern (die nichts mit ihrem Amt zu tun hat), zeigt eine sehr eigenwillige Haltung zum Grundgesetz.

Dienstag, 8. Mai 2018

Es lebt noch die große Form

Nicht, daß es in den Kirchen heute kein Stundengebet gäbe; aber zumeist begnügt es sich in den Gesangsstücken mit dem, was das GL bietet, die rituelle Ausgestaltung ist oft karg, und in der Vesper hat man vielerorten gar eine Homilie zu befürchten.
Was aber ist eine „Stiftsterz“?
Der Chronist von Orietur Occidens durfte es erleben.

Sonntag, 6. Mai 2018

Kinder im Gottesdienst

Was ist Kindern in der Kirche zu wünschen? Und was erleben sie dort tatsächlich?
Der Chronist von Orietur Occidens vergleicht.

Dienstag, 1. Mai 2018

Von einer „besonderen Patronatsfeier“

schrieben wir kürzlich. Nun hat die Sache eine neue Pirouette geschlagen.
Wieder berichtet der Chronist von Orietur Occidens.

Zunehmend unbezahlbare Mieten

sind seit einiger Zeit ein öffentliches Thema. Nun bin ich auf eine grundlegende Analyse gestoßen, die trotz sporadischen Phrasen, die ein wenig nach Alt-Achtundsechzigern klingen («oder er legt die Kontrolle in die Hände derjenigen, die wirklich ein Interesse daran haben: die Mieter selbst», «die Verwirklichung eines alten Hausbesetzerslogans: die Häuser denen, die drin wohnen»), im wesentlichen einfach richtig ist.

Der Europäische Gerichtshof gegen das Grundgesetz

Vor einigen Monaten haben wir auf drohendes Unheil aus Luxemburg, auf den «EU-Generalanwalt gegen das Grundgesetz» hingewiesen. Nun ist das Urteil gefallen; die Sache wurde ans einzelstaatliche Gericht zurückverwiesen, und irgendwie ist wieder alles möglich – von kluger Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts bis zu Berufung beim Bundesverfassungsgericht, wie evangelisch.de aufzeigt.
Doch: kirchenfeindliche Normen sind jetzt geltende Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs. Der Chronist von Orietur Occidens analysiert.

Dienstag, 24. April 2018

Glauben und Verstehen

Schon die Heilige Schrift bezeugt, daß von der Schöpfung auf den Schöpfer geschlossen werden kann (Weish. 13, 1-9; Röm. 1, 18-20.). Doch seitdem dieser „kosmologische Gottesbeweis“ von Immanuel Kant bestritten wurde, sind viele, auch Theologen, von ihm abgerückt – nicht aber die Kirche: das I. Vaticanum hat seine Gültigkeit bestätigt. Vor längerem bereits haben wir, in satirischer Form freilich, gezeigt, daß Kants „Widerlegung“ ebendas ist, als was er den Beweis angesehen wissen will: Blendwerk.
Nun haben sich in unserem neuesten Heft zu Ehren der heiligen Ewald & Ewald ein Theologe und ein Physiker daran begeben, aufzuzeigen, daß dieser Beweis auch und gerade auf dem Hintergrund der modernen Physik bestand hat. Nicht, daß ein philosophischer Beweis durch empirische Erkenntnisse an Gültigkeit verlieren könnte – aber unser modernes Denken ist so von der Dominanz der Naturwissenschaften geprägt, daß es allemal sinnvoll ist, ihn auch vor diesem Hintergrund zu betrachten.
So seien nun diese Erörterungen noch einmal separat, leicht zugänglich ins Netz gestellt.

Montag, 16. April 2018

WAS IST EIGENTLICH ABENDLÄNDISCH?
Was uns unterscheidet von ...

Zur Bewahrung und Förderung der abendländischen Kultur hat sich bald nach der letzten Jahrtausendwende die Sodalitas Orietur Occidens zusammengeschlossen. Gut ein Jahrzehnt danach tauchte plötzlich der Begriff Abendland von ganz anderer Seite auf: „Patrioten“ wenden sich gegen eine „Islamisierung des Abendlandes“.
Nun wünscht sich in der Tat kein abendländischer Mensch eine Islamisierung des Abendlandes. Und es gibt viele Aussagen von jenen Leuten, die durchaus gut abendländisch klingen. Doch im Kern stehen sie dem wirklichen Abendland fern.
Was nun unterscheidet den wirklichen Abendländer vom vorgeblichen? Ein Auszug aus dem neuen Heft zu Ehren der heiligen Ewald & Ewald gibt Antwort.

Samstag, 14. April 2018

Zu Ehren der heiligen Ewald & Ewald

ist deren neues Heft erschienen; und nun, nach dem Jahreswechsel (stilo florentino!), ist es im Netz zugänglich.
Vor bald einem Jahr war von populärwissenschaftlicher Seite die Vorstellung verbreitet worden, nicht durch das Handeln des Schöpfers, sondern durch ein schwankendes Vakuum sei das Universum entstanden. So wunderlich diese Vorstellung auch ist (wie könnte es, solange es keinen Kosmos gibt, darin ein Vakuum geben, das so schwanken könnte, daß es einen Kosmos / ein Universum hervorbrächte), sie hat zwei gewichtige Entgegnungen veranlaßt, von einem Theologen, von einem Physiker.
Ist mangelnder Glaube ein Ehenichtigkeitsgrund? Was zwei (sehr unterschiedliche) Päpste erwogen haben, wird mit kanonistischer Schärfe erörtert.
Ein weiterer Text zeigt den Antitypos unseres heiligen Vaters Benedikt im Alten Testament.
Ein wichtiges Buch ist erschienen über den gegenwärtigen Zustand der katholischen Kirche; noch vielsagender aber ist die Rezension dieses Buches, die unser Heft bringt.
Und ein Artikel stellt klar, daß der eigentliche Wert einer Messe in Gottes Handeln liegt und nicht in dem, womit Menschen dieses Handeln umgeben und ausschmücken. Der nächste Artikel aber zeigt, daß auch letzteres, «Die gute Gestalt der Meßfeier», bedeutsam ist, um ersteres wahrnehmbar zu machen.
Viel Freude bei der Lektüre!

Montag, 9. April 2018

Kanzelaltar

Eine schöne spätklassizistische Kirche im südhessischen Roßdorf mit sehr protestantischem neogotischem Kanzelaltar.

Sehr protestantisch – was aber wäre, wenn es eines Tages zur Heimkehr der evangelischen Kirchen kommt? was würde dann aus einer Kirche mit solchem Kanzelaltar?
Als ich diese Kirche besuchte, sprang mir nach einigem Überlegen die Lösung ins Auge: man hätte nur das Legile von der Brüstung der Kanzel zu nehmen, auf einen kleinen Ständer im Chorraum zu stellen, dann wäre die bisherige Kanzel mit ihrem Ziborium eine ideale Sakramentskapelle, die nur auf die Einsetzung des Tabernakels wartet.

Mittwoch, 4. April 2018

Fundamentalismus

Fast eine ganze Zeitungsseite hat der Theologe Konstantin Sacher Raum bekommen, gegen Martin Mosebachs Buch über „Die 21 koptischen Märtyrer“ anzuschreiben. Sein Vorwurf gegen Martin Mosebach: «Ein lebensfeindliches Credo» – er glorifiziere den Tod und werte das Leben ab.
Liest man nun den Text, so sieht man, daß dieser Theologe dem christlichen Märtyrertum insgesamt distanziert gegenübersteht: «Nach Mosebach ist es also schlecht, im Angesicht eines Henkers, der vorhat, gleich mit einem Dolch den eigenen Kopf vom Rumpf zu trennen, zu sagen: Ach, lasst mich leben, so wichtig ist mir Christus gar nicht. Gut ist nur, starrsinnig in den Tod zu gehen.»
Interessant wird es, wo Konstantin Sacher Stellung nimmt zum religiösen Fundamentalismus: «Religiöser Fundamentalismus ist niemals ganz friedlich. In der absoluten Überzeugung, die Wahrheit zu kennen, werden die Wahrheiten der anderen Menschen zur Falschheit. Zu einer Falschheit, auf die es entweder mit Missionierung, mit Bekämpfung oder mit Verachtung zu reagieren gilt.»
Doch solcher Fundamentalismus ist tief in unserer Gesellschaft verwurzelt, beschränkt sich nicht auf die Religion. Es beginnt schon mit fundamentalistischen Mathematik-Lehrern, die «in der absoluten Überzeugung, die Wahrheit zu kennen», stumpf darauf beharren, daß zweimal zwei immer nur vier sei, auf abweichende Wahrheiten von Schülern mit Missionierung, mit roter Tinte oder mit schlechten Zensuren reagieren.

Die neue Propsteikirche in Leipzig

«Wir sind – ganz gegen alle Trends – eine wachsende Gemeinde. Jährlich werden bei uns ca. 50 Kinder und 10 Erwachsene getauft, kommen durch Zuzug ca. 100 weitere Gemeindemitglieder hinzu», ist im Netzauftritt der Propsteigemeinde zu erfahren. Und das Gebäude – bisher kannte ich es nur von außen, ist imposant. Ein Grund, die Kirche und das Leben in ihr einmal näher kennenzulernen.
Die gottesdienstlichen Erfahrungen sind allerdings sehr gemischt: recht achtenswert am Sonntagabend, abschreckend am Montag in der Elf-Uhr-Messe.
Ausführungen aber zu sichtbarer und hörbarer Kunst in der Propsteikirche aber bietet die Chronik von Orietur Occidens.

Dienstag, 3. April 2018

Letzte Relikte alter Unsitten

Vor zwei Jahren noch war die Expedition zur Osternacht in die eigene Pfarrkirche ein wenig ermutigendes Unternehmen; aber jetzt gibt es die „Verantwortungsgemeinschaft“, ist man auf dem Weg zur Einheitspfarrei.
So hat der Chronist von Orietur Occidens die Gelegenheit der Osternacht zur Zwischenbilanz genutzt.

Dienstag, 27. März 2018

Palmsonntag

Daß am Palmsonntag der Gottesdienst mit Palmweihe und Prozession eher beginnt als sonst die Sonntagsmesse, ist ja berechtigt; aber daß sie eine ganze Stunde früher beginnt, ist weniger verständlich und wenig angenehm. Daß man aber, wenn am Palmsonntag die Umstellung zur Sommerzeit erfolgt, sich die beiden Stunden addieren läßt, zwei Stunden früher beginnt, erfordert schon Askese für Fortgeschrittene.

Aber, aller Müdigkeit zum Trotz, eine Freude bietet mir die Messe doch: ich sehe, daß im neuen GL Beim letzten Abendmahle seine 4. Strophe, die mehr als vierzig Jahre lang fehlte, zurückbekommen hat.

Montag, 26. März 2018

Eine Szene aus dem real existierenden Landeskirchen-Pfarrgemeindeleben

Im Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchgemeinde war am Samstagabend ein Vortrag des Theologie-Professors Klaus-Peter Jörns «zum Thema „Update für den Glauben. Denken und leben können, was man glaubt“» angesetzt. «Dabei geht es und die Gestalt des christlichen Glaubens im Zeitalter von Evolutionstheorie und Quantenphysik als alltagstaugliche Denk- und Lebensgestalt.»
Zusammen mit Hubertus Halbfas und anderen hat Prof. Jörns die „Gesellschaft für eine Glaubensreform e.V.“ gegründet. «In ihr geht es darum, alle an einer Glaubensreform Interessierten zusammenzuführen und darauf hinzuwirken, dass sich das Christentum zu einer heute glaubwürdigen Religion weiterentwickeln kann», erklärt der Professor auf seiner Home-Page.
«Ziel ist es, den christlichen Glauben im Rahmen einer universalen Wahrnehmungs-Geschichte Gottes zu verstehen und darzustellen, wie diese von den Weltreligionen in Geschichte und Gegenwart gespiegelt wird. Dieses Ziel macht den Abschied von vielen überlieferten Glaubensvorstellungen innerhalb und außerhalb der Bibel notwendig und soll zu einer tiefgreifenden Neuformulierung des christlichen Glaubens beitragen», steht in der Pressemitteilung zur Ankündigung des Vortrags.

Der Pfarrer der Kirchgemeinde war, so erklärt er, mitgerissen von den Büchern des Professors; «diesen Mann müssen wir hier haben.»
So bekommt der Professor das Wort.
Er beklagt, daß in protestantischen Gottesdiensten die Evangelien zwar gelesen werden, seit jeher aber nur über die Briefe gepredigt werde – in den Evangelien gebe es so schöne Gleichnisse. Doch die zentralen Aussagen der Evangelien werden „exegetisch entsorgt“ (nach der Formulierung Klaus Bergers), er leugnet den Sühnetod Jesu und damit die ebendarin begründete Eucharistie unter Berufung auf die Historisch-kritische Methode, jener Methode, deren Grenzen durch aktuellere Autoren (wie etwa Klaus Berger, Hans-Joachim Schulz und Karl Jaroš) aufgezeigt worden sind und deren Denken zumindest teilweise auf einer Vorentscheidung gegen den Glaube beruht (s. Moderne Theologie und Logik). Zu 100 % sicher sei, meint er, daß die Abendmahlsworte nicht von Jesus seien; dabei beruft er sich auf den Unterschied zwischen den Abendmahlsberichten der Synoptiker einerseits und Johannes’ andererseits, ohne die „Brotrede“ Jesu bei Johannes (6,26-59) eines Wortes zu würdigen.
Woran er glaubt, das sind die Erklärung der Menschenrechte und die Naturwissenschaft, die Evolutionstheorie nämlich und die Quantenphysik.
Die Erklärung der Menschenrechte steht seiner Überzeugung nach im Widerspruch zur Lehre vom Sühnetod Christi, woraus er folgert, daß eben diese Lehre falsch sei.
Die Evolutionstheorie nimmt er an in ihrer Ausweitung auf das gesamte menschliche Sein und verbunden mit dem Fortschrittsglauben vergangener Zeiten: Sünde sei nur der Rückfall in frühere Phasen der Evolution; und das Böse könne überwunden werden nur durch künftige Evolution.
Die Wirksamkeit von Gebeten beruht für ihn auf der Quantenphysik, einer Quantenphysik nämlich, die er im Sinne Hans-Peter Dürrs versteht. Nun war Hans-Peter Dürr ein angesehener Physiker und ein interessanter Denker; aber sein Hylopsychismus ist keine Naturwissenschaft, und eine solche Ausweitung der Quantenphysik ist alles andere als Stand der Wissenschaft.
Entscheidende Autorität hat für ihn somit die (in seinem Sinne gedeutete) Erklärung der Menschenrechte, hat eine weit über ihre naturwissenschaftliche Grundlage hinaus ausgeweitete Evolutionstheorie, eine spirituell ausgedeutete Quantenphysik. Ihnen gegenüber müssen für ihn die Lehren des christlichen Glaubens zurücktreten. Glaube an Gott, an Christus taucht in seinen Worten nicht erkennbar auf.
Das Publikum ist ganz begeistert. Ein Zuhörer stellt sich als pensionierter Pfarrer vor, der seine Amtszeit hindurch darunter gelitten hat, daß er im Gottesdienst liturgische Formeln zu verwenden hatte, die seiner Überzeugung widersprachen. Der Professor empfiehlt darauf die von ihm entwickelte ganz andere Liturgie.
Allen Landesbischöfen, sagt der Professor, habe er geschrieben, um ihnen seine „Glaubensreform“ nahezulegen; keiner, so klagt er, habe geantwortet. Gegen den Strich gelesen, ist dieser Vorwurf sehr berechtigt: kein Landesbischof hat sich bemüßigt gefühlt, den Mann und seine Glaubensreformer zur Umkehr zu rufen.

Wir sind die einzigen im Saal, die ihm widersprechen. Am Ende kommt aber noch ein von weither angereister älterer Herr auf mich zu und dankt mir für meinen kritischen Beitrag.
Was ein wenig beruhigt: außer uns und dem Pfarrer sind nur ganz wenige der Anwesenden unter Siebzig.

Montag, 19. März 2018

Eine besondere Patronatsfestfeier

Heute ist das Patronatsfest der Pfarrkirche in unsere Gründerzeitviertel. Der Chronist von Orietur Occidens war gespannt aufs Festhochamt.
Er berichtet.